|
Es kam zu dem in Europa einmaligen Phänomen, dass Bestattungen ins Ausland verlagert
werden. Exemplarisch dafür steht die Hauptstadt Berlin. Wie der britische Guardian im März
diesen Jahres schrieb, ist es so ungefähr das Letzte, was man sich an Verlagerung von
Arbeitsplätzen ins Ausland vorstellen kann!
Weil die Deutschen die Nase davon voll haben, zu viel zu zahlen, zu lange auf die Abwicklung
der Bestattung zu warten und von übertriebener Bürokratie irritiert werden, wandten sie sich
einem neuen, preiswerten und perfekten Bestattungsservice in der Tschechischen Republik zu.
Andere Länder Europas stützten sich im Interesse bürgernaher Solidarität und zeitgemäßer
Bestattungskultur nach wie vor auf die Kaft der Bestattungsvereine. Sie haben z.B. in Schweden
40.000, in Dänemark 75.000, in Italien und Frankreich jeweils über 180.000 und in den
Niederlanden 900.000 Mitglieder.
Tragfähige Bestattungsvereine entstehen jedoch nicht von selbst. Sie werden meist von
einflussreichen politischen Parteien gefördert. Die SPD hatte in Deutschland große Verdienste
um die Förderung der Vereine. Inzwischen scheint das Thema Bestattung jedoch von der
Agenda politsicher Parteien verschwunden zu sein.
Der Feuerbestattungsförderverein e.V. Halle/Saale strebt mit der Förderung der Marke
|