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offensichtlich noch recht archaisch .
Dabei ist die Technik, die "industrielle" Abwicklung eines Vorgangs ja an sich nichts
anstößiges: "Industriell", das heißt ursprünglich nichts anderes, als etwas "fleißig",
"betriebssam", also gut überlegt tun. Industrielle Tätigkeiten und Erzeugnisse haben
nicht nur ihre rationale Dimensionen. Sie können durchaus Emotionen erzeugen,
steigern und befriedigen.
Man denke nur an das allgegenwärtige Beispiel des Autos: Von der Produktion in
gläsernen Fabriken bis zum durchgestylten Modell bedient es in einer vierten –
irrationalen Dimension – eine breite Skala menschlicher Gefühle.
Nun könnte man annehmen, dass die Menschheit, wenn sie denn schon so einen
großen Wert auf die an Emotionen orientierte industrielle Gestaltung der Mittel zur
Überwindung kurzer Wegstrecken im Leben legt, erst recht daran interessiert sein sollte,
die letzte Wegstrecke irdischer Existenz, im Einäscherungsgewölbe, zumindest ähnlich
emotional anrührend, aufwendig und attraktiv zu gestalten.
Das hier noch erheblicher Nachholbedarf besteht, hat Garzelli in seinem Film drastisch
demonstriert.
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